Pflege & Reinigung: So bleibt Ihre Tapete schön (auch mit Kindern/Haustieren)
Tapeten verleihen Räumen Atmosphäre und Charakter, doch in einem bewohnten Zuhause müssen sie auch Gebrauchsspuren aushalten. Man denke nur an fettige Fingerabdrücke auf dem Esstisch, einen nassen Hundeschwanz im Flur oder kleine Kratzer von Spielzeug an der Wand.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Pflege sieht Ihre Tapete jahrelang wie neu aus, ohne dass Sie sich täglich darum kümmern müssen. Es kommt auf zwei Dinge an: die Art Ihrer Tapete zu kennen und sie richtig zu reinigen, bevor sich Flecken festsetzen.
In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie Tapeten schonend reinigen, welche Produkte Sie vermeiden sollten und wie Sie in Bereichen, die häufig von Kindern und Haustieren berührt werden, die richtigen Entscheidungen treffen. So bleibt Ihr Zuhause schön, auch wenn es mal etwas turbulent zugeht.
Zuerst prüfen: Um welche Art von Tapete handelt es sich an Ihrer Wand?
Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, ist es wichtig zu wissen, was genau Sie reinigen. Nicht alle Tapeten sind gleich strapazierfähig. Abwaschbare oder scheuerbeständige Tapeten (oft Vinyltapeten oder Tapeten mit Schutzbeschichtung) eignen sich am besten für Familien mit Kindern, da sie Feuchtigkeit und leichtere Reinigung besser vertragen.
Papiertapeten und einige matte, natürliche Tapetenstrukturen sind empfindlicher und können bei zu feuchter Verarbeitung schneller verfärben oder beschädigt werden. Beachten Sie daher immer die Produktspezifikationen oder die Reinigungshinweise auf Ihrer Tapete.
Auch der Standort in Ihrem Zuhause spielt eine Rolle: Im Flur oder in der Nähe des Esstisches ist eine abwischbare Oberfläche praktisch, während im Schlafzimmer oft eine weichere, weniger robuste Oberfläche gut geeignet ist. Indem Sie das Material im Voraus bestimmen, vermeiden Sie, dass ein Fleck zwar „aufgelöst“ wird, gleichzeitig aber der Druck verblasst oder die oberste Schicht beschädigt wird.
Schonende Reinigung: So entfernen Sie Flecken sicher
Die goldene Regel ist einfach: Beginnen Sie stets vorsichtig und arbeiten Sie trocken oder fast trocken. Staub und loser Schmutz lassen sich am besten mit einem weichen Staubwedel, einem Mikrofasertuch oder einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz auf niedriger Stufe entfernen.
Bei Flecken eignet sich ein leicht feuchtes Tuch meist besser als ein nasses, da zu viel Wasser den Klebstoff beschädigen oder Nähte aufquellen lassen kann. Tupfen Sie die Stelle ab, anstatt zu reiben, insbesondere bei matten oder strukturierten Drucken: Reiben kann glänzende Stellen erzeugen oder das Muster „polieren“.
Verwenden Sie lauwarmes Wasser und gegebenenfalls etwas milde Seife, aber vermeiden Sie Entfetter und Scheuermittel. Testen Sie das Reinigungsmittel immer zuerst an einer unauffälligen Stelle, z. B. hinter einem Schrank oder in einer Ecke.
Ist der Fleck hartnäckig? Dann ist es besser, den Vorgang zweimal vorsichtig zu wiederholen, anstatt einmal kräftig zu reiben. So bleibt Ihre Tapete schön und dauerhafte Flecken werden vermieden.
Kinder- und haustiersicher: Intelligente Prävention, die wirklich funktioniert
In Familien entstehen Schäden meist nicht durch ein einzelnes großes Unglück, sondern durch alltägliche Interaktionen. Denken Sie an Wege entlang von Mauern, Spielplätze von Kindern oder Stellen, an denen sich Haustiere gerne reiben. Vorbeugung ist in solchen Situationen besonders hilfreich.
In empfindlichen Bereichen empfiehlt sich ablösbare Tapete. Gemusterte oder strukturierte Tapeten sind hier weniger auffällig als auf einfarbigen, hellen Tapeten. Im Flur kann eine clevere Raumaufteilung – beispielsweise mit einer Bank, einer Garderobe oder zusätzlichen Ablageflächen für Schuhe – verhindern, dass Mäntel und Taschen ständig an der Wand reiben.
Am Esstisch schützt eine scheuerfeste Oberfläche die angrenzende Wand. Bei Haustieren funktioniert es erstaunlich gut, ihren Laufweg im Haus dezent zu lenken: Ein Teppich, ein Hundebett oder eine Leine können verhindern, dass sie an der Wand entlanglaufen.
Kleine Änderungen, große Wirkung: vom ständigen Aktualisieren hin zu jahrelangem, sorgenfreiem Genuss Ihrer Tapeten.
Schnelle Reparaturen: lose Kanten und kleinere Beschädigungen
Kleinere Beschädigungen sollten nicht gleich als Katastrophe betrachtet werden. Lose Kanten lassen sich oft mit etwas Tapetenkleister und einer weichen Rolle oder einem Tuch sauber reparieren – solange man nicht zu viel Kleister verwendet und die Kante fest andrückt.
Haben Sie einen kleinen Riss? Manchmal lässt er sich fast unsichtbar reparieren, indem man ein Reststück Tapete aufbewahrt und einen Mini-Flicken genau nach dem Muster zuschneidet.
Am wichtigsten ist sorgfältiges Arbeiten. Vermeiden Sie übermäßige Feuchtigkeit und Druck auf empfindliche Stellen. Bewahren Sie daher nach jedem Tapezieren ein Reststück auf und notieren Sie den Namen/die Kollektion, damit Sie später problemlos nachbestellen können.
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